So findet ihr den richtigen Handyvertrag sowie DSL-Anbieter für Studenten!

DSL in der Wohnung installieren

So, nun war es soweit, alle benötigten Hardware Teile für meinen DSL Anschluss habe ich bekommen - ich hatte mich für einen Telefonanbieter mit DSL Paket entschieden. Aber mir graute ehrlich gesagt vor der Installation, aber ich wollte mich dennoch daran versuchen, so zumindest dachte ich anfangs. Aber, wenn ihr euch für einen ganz einfachen DSL Anschluss mit Splitter und Modem entscheidet, ist es eigentlich gar nicht schwer. Als ich die vielen Dosen und Kabel sah, wurde mir auch erst mal mulmig zumute, aber die Anleitungen sind heute schon recht gut.

Zunächst einmal muss die Telefondose oder die TAE-Abschlussdose gefunden werden, was aber meist kein Problem darstellt. Bei mir lag sie im Flur. Nachdem ich in den drei Steckmöglichkeiten diejenige für das "Amt" gefunden hatte, konnte ich den Splitter direkt mit dem von meinem DSL Provider mitgelieferten Kabel anschließen. Direkt an den Splitter habe ich dann das Telefon angeschlossen. Ein einfacher Test zeigte mir, dass es ein Freizeichen gab, also war das schon mal gut.

Noch konnte ich aber kein DSL nutzen. Denn erst mal muss das DSL Modem angeschlossen werden, das die Internetanbieter aber auch mitliefern. Dafür braucht man übrigens ein RJ45-Netzwerkkabel oder ein zweiadriges Telefonkabel. Letzteres funktioniert aber nur, wenn sich Splitter und Modem in einem Raum befinden. Ist die TAE Dose also im Keller untergebracht, klappt das Ganze nicht.

Am Splitter, sowie am Modem gibt es eine Dose, die mit DSL bezeichnet ist. Diese dient als Steckverbindung zwischen den beiden Geräten. Am besten lässt sich die richtige Verbindung feststellen, indem man den Splitter beobachtet. Nach ein paar Sekunden hatte dieser ein grünes Lämpchen eingeschaltet, das blinkte. Da war ich mir sicher, dass die beiden Geräte, die mir der Internetanbieter geliefert hat, richtig verbunden waren.

Das Modem wurde jetzt noch mit dem PC verbunden und danach ging es direkt ans Einrichten der Software und damit auch der Internetverbindung. Alles in allem hat mich das Ganze gerade einmal 30 Minuten Zeit gekostet, weil ich auch erst mal alle Schritte in der Bedienungsanleitung durchgelesen habe, aber das war es auch. Also die horrenden Kosten für den fachmännischen Anschluss durch den Internetanbieter braucht niemand zahlen, denn das bekommt jeder Laie hin. Irgendwie macht es einen auch stolz, wenn man die Verbindungen gleich auf Anhieb richtig stecken kann. Seit dem erfolgreichen Einsatz bin ich bei meinen Kommilitoninnen übrigens der Telefonmann - ist doch eine schöne Nebenwirkung, oder? Jede, die sich DSL legen lassen will und nicht so recht damit klar kommt, ruft mich kurz an und fragt, ob ich ihr nicht helfen kann. Ich finde es klasse. Also nur keine Scheu, DSL selbst anschließen, ist wirklich kein Problem.